Allgemeine Geschäftsbedingungen – Jan Konitzki Fotografie

§ 1 Geltungsbereich

Die nachfolgenden Geschäftsbedingungen gelten für alle dem Auftragnehmer erteilten Aufträge, die vom Auftraggeber getätigt werden. Sie gelten als vereinbart, wenn Ihnen nicht unverzüglich widersprochen wird. Sonderabsprachen werden nur anerkannt, sofern eine schriftliche Bestätigung vorliegt.

„Lichtbilder“ im Sinne dieser AGBs sind alle von dem Fotografen hergestellten Produkte, gleich in welcher technischen Form oder in welchem Medium (z.B.: Negative, Papierbilder, Still-Videos, elektronische Stehbilder in digitaler Form usw.) sie erstellt wurden.

§ 2 Vertragsabschluss

(1) Die Parteien vereinbaren den Inhalt des jeweiligen Auftrags.

(2) Ein Vertrag kommt dann zustande, wenn beide Parteien die mit diesen AGBs ausgehändigte Auftragserteilung unterzeichnet haben.

§ 3 Honorar

(1) Für die Herstellung der Lichtbilder wird ein Honorar als Stundensatz, Tagessatz, Halbtagessatz oder eine vereinbarte Pauschale inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer von 19 % berechnet. Durch den Auftrag anfallende Nebenkosten und Auslagen (Reisekosten, Spesen wie Übernachtung etc.) die nicht im Honorar enthalten und explizit im Auftrag erwähnt sind, werden vom Auftraggeber gesondert gezahlt.

§ 4 Zahlung

(1) Rechnungen sind innerhalb von zehn Werktagen nach Rechnungs eingang zu bezahlen. Nach einer Mahnung kommt der Auftraggeber in Verzug. Nach Eintritt des Verzugs ist das Honorar mit 10%p.a. zu verzinsen. Mahnspesen und Anwaltskosten gehen zu Lasten des Auftraggebers.

(2) Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben die Werke im Eigentum des Auftragsnehmers.

(3) Stornierungen werden nur in schriftlicher Form anerkannt. Bei Stornierungen durch den Auftraggeber wird das vereinbarte Honorar in Höhe von 50% fällig und ist von ihm zu bezahlen. Kosten die sich aus der Stornierung ergeben werden vom Auftraggeber voll übernommen.

§ 5 Aufrechnung

Ein Recht zur Aufrechnung steht dem Auftraggeber nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt oder von dem Auftragnehmer unbestritten sind.

§ 6 Lieferung und Übergabe

(1) Die Übergabe bzw. Übersendung der Werke erfolgt nach den im Auftrag vereinbarten Terminen.

§ 7 Eigentumsvorbehalt und Nutzungsrechte

(1) Der Auftraggeber erwirbt an den Bildern lediglich die Nutzungsrechte für den privaten Gebrauch. Die Vervielfältigung und die Weitergabe an Dritte werden für private Zwecke eingeräumt. Die kommerzielle Nutzung sowie die kommerzielle und/oder öffentliche, nicht private, Wiedergabe sind nicht gestattet. Ausgenommen davon ist die gewerbliche Nutzung durch vorhergehende schriftliche Genehmigung.

(2) Bei der kommerziellen Verwertung der Bilder, sofern sie schriftlich vom Auftragnehmer gestattet wurde, kann der Auftragnehmer verlangen, als Urheber des Lichtbildes genannt zu werden.

(3) Die Präsentation digitaler Lichtbilder im Internet (insbesondere soziale Netzwerke) darf erfolgen, sofern der Auftragnehmer als Urheber genannt wird.

(4) Eigentumsrechte werden nicht übertragen. Die digitalen Rohdaten (RAW) verbleiben im Besitz des Auftragnehmers. Der Auftraggeber erhält ausschließlich bearbeitetes Bildmaterial im JPEG-Format. Die Abgabe der unbearbeiteten Rohdaten (RAW) ist ausgeschlossen.

(5) Die Bearbeitung von Lichtbildern des Auftragnehmers bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung.

(6) Der Auftragnehmer ist berechtigt, die Bilder im Rahmen seiner Eigenwerbung und publizistisch zur Illustration zu veröffentlichen (bspw. Website, Blog, Ausstellungen, Fachmagazine für Fotografie etc.), sofern dem nicht umgehend widersprochen wird. Dies soll nur unter Einhaltung der geltenden Datenschutzbestimmungen erfolgen.

§ 8 Urheberrecht

Dem Auftragnehmer steht das Urheberrecht an sämtlichen von ihm erstellten oder bearbeiteten Lichtbildern nach Maßgabe des Urheberrechtsgesetzes zu.

§ 9 Datenschutz

Zum Geschäftsverkehr erforderliche, personenbezogene Daten des Auftraggebers können gespeichert werden. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, im Rahmen des Auftrags bekannt gewordene Informationen vertraulich zu behandeln. Eine Haftung für Datenverlust wird nicht übernommen.

§ 10 Haftung

(1) Für die Verletzung von Pflichten, die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit wesentlichen Vertragspflichten stehen, haftet der Auftragnehmer für sich nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Er haftet ferner für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, die er durch schuldhafte Pflichtverletzung herbeigeführt hat.

(2) Für den Verlust oder Schaden an digitalen Bilddateien haftet der Auftragnehmer nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

(3) Der Auftragnehmer verwahrt die Daten des Auftraggebers sorgfältig. Er ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, von ihm aufbewahrte Daten nach drei Jahren seit Beendigung des Auftrags zu vernichten.

(4) Der Auftragnehmer kann sich bei der Ausführung des Auftrags der Hilfe Dritter (Labore, Buchbinder, etc.) bedienen.

(5) Trotz größter Sorgfalt und Zusammenarbeit mit Fachlaboren besteht die Möglichkeit, dass sich bei Nachbestellungen und Vergrößerungen Abweichungen in Farbe, Helligkeit oder Kontrast gegenüber den Erstbildern ergeben. Dies ist kein Mangel des Werkes und berechtigt nicht zu einer Reklamation. Für unerhebliche Mängel wird nicht gehaftet. Farb-, Helligkeits- und Kontrastdifferenzen bei Nachbestellungen gelten nicht als erhebliche Mängel.

(6) Mängelbeanstandungen müssen schriftlich erfolgen und spätestens innerhalb von sieben Tagen nach Übergabe des Werkes an den Auftraggeber bei dem Auftragnehmer eingegangen sein. Nach Ablauf dieser Frist gilt das Werk als mangelfrei abgenommen.

(7) Der Auftragnehmer haftet für die Lichtbeständigkeit und Dauerhaftigkeit der Lichtbilder nur im Rahmen der Garantieleistungen der Hersteller des Fotomaterials.

(8) Reklamationen bezüglich der Bildauffassung sowie künstlerisch-technischen Gestaltung sind ausgeschlossen.

(9) Die Organisation von Aufträgen und deren Ausführung erfolgt mit größter Sorgfalt. Sollte jedoch der Auftragnehmer durch Umstände, die er nicht zuvertreten hat (plötzliche Krankheit, unvorhersehbare Verkehrsstörungen etc.), nicht zu dem vereinbarten Fototermin erscheinen, kann keine Haftung für jegliche daraus resultierende Schäden übernommen werden. Für Mehrkosten, die durch die Buchung Dritter (bspw. Ersatzfotograf) entstehen, haftet der Auftragnehmer nicht.

(10) Für die Datenspeicherung und Datenübermittlung werden mitunter USB-Sticks oder CD-Rs verwendet, die innerhalb der Garantie des Herstellers einwandfrei funktionieren sollen. Für Schäden, die durch das Übertragen des Auftragnehmers zur Verfügung gestellter Daten in einem Computer entstehen, übernimmt der Auftragnehmer keinen Ersatz.

§ 11 Anwendbares Recht

Der zwischen den Vertragsparteien abgeschlossene Vertrag unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland, auch im Falle einer Lieferung ins Ausland.

§ 12 Gerichtsstand

Gerichtsstand ist für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis der Sitz des Auftragnehmers. Die ABGs gelten ab dem 14.08.2017

§ 13 Salvatorische Klausel, Schriftform

(1) Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages ganz oder teilweise unwirksam oder nichtig sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen nicht berührt. Die Parteien verpflichten sich, die unwirksame oder nichtige Bestimmung durch eine wirksame Bestimmung zu ersetzen, die dem gewollten wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt. Dasselbe gilt im Fall einer Lücke.

(2) Änderungen oder Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform.

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